In der Zahnmedizin wird zwischen natürlichen und künstlichen Zahnkronen unterschieden. Die natürliche Krone ist der obere Anteil des Zahnes, ist mit Zahnschmelz bedeckt und wird von der Zahnwurzel getragen.
Wissenswertes: Das Verhältnis zwischen natürlicher Zahnkrone und Zahnwurzel liegt bei gesunden Zähnen bei 1:2. Leider kann durch Entzündungen des Zahnfleisches sich das Verhältnis ändern und der Zahn verliert seine Stabilität.
Durch Karies oder anderen Erkrankungen kann die natürliche Krone geschädigt werden und es bleiben dem Zahnarzt nur zwei Wege:
Die Entscheidung, welche der beiden Varianten in Frage kommt, liegt grundlegend beim Schadensbild des Zahnes. Ist die Erkrankung des Zahnes zu weit fortgeschritten, hilft nur noch das Zahn ziehen. Sind hingegen die Wurzel und das Zahnfleisch intakt, kann eine künstliche Zahnkrone die Funktion des Zahnes wiederherstellen.
Grundlegend gilt: Es gibt unterschiedliche Methoden und Techniken, um eine Zahnkrone künstlich wiederherzustellen.
Ist ausreichend Zahnhartsubstanz vorhanden, wird durch eine Aufbaufüllung die Zahnkrone wiederhergestellt.
Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, aber die Wurzel noch intakt, muss die Zahnkrone komplett künstlich ersetzt werden. Dabei wird der Zahnhals für den künstlichen Ersatz präpariert. Auf diesen Zahnstumpf wird dann die fertige Krone aufgesetzt.
Hauptsächlich werden zwei verschiedene Materialien für eine Krone verwendet, metallhaltige (z.B. Goldlegierungen, Nichtedelmetalllegierungen, Titan) und metallfreie (Keramiken) Materialien.
Hochwertige Goldlegierung, Titan oder ein Nichtedelmetall bilden den ersten Bereich.
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